Klare Entscheidungsregeln sichern den kontrollierten Betrieb der Gebäudeautomation. Festgelegte Zuständigkeiten, Grenzwerte, Freigaben und Eskalationswege bestimmen, wie bei Alarmen, Störungen, Abweichungen und Änderungen zu handeln ist. Dadurch bleiben Entscheidungen nachvollziehbar, Risiken beherrschbar und betriebliche Maßnahmen wirksam dokumentiert.
Automationsentscheidungen einheitlich und sicher steuern
BF-GA-R05 Alarmübernahme bestätigen: Versand oder Vorgangserstellung ist keine Fachübernahme. Nichterreichbarkeit muss einen definierten Rückfallweg auslösen.
BF-GA-R06 Schutzfunktionen abgrenzen: Normale Bedienung und Energieoptimierung ändern erforderliche Schutzfunktionen nicht ohne deren eigenen fachlichen Prüfweg.
BF-GA-R07 Schnittstellen real testen: Offene Protokolle und Gerätekompatibilität ersetzen keine Prüfung der konkreten Datenbedeutung und Funktion.
BF-GA-R08 Wiederherstellung praktisch belegen: Ein Sicherungslauf genügt nicht. Werkzeuge, Lizenzen, Programme und Rückkehr zur Anlagenfunktion werden mitgeprüft.
BF-GA-R09 Änderungen nachvollziehen: Programm, Parameter, Rechte und Dokumentation erhalten einen zusammengehörenden, geprüften Stand.
BF-GA-R10 Notbetrieb an der Anlage ausrichten: Weder Weiterbetrieb noch Abschalten sind pauschal sicher. Der zulässige Zustand wird je Funktion bestimmt.
BF-GA-R11 Offene Prüfungen offen führen: Nicht mögliche Saison- oder Lasttests erhalten Nachtermin und Nutzungsgrenze, keinen vorweggenommenen Erfolgsstatus.
BF-GA-R12 Entscheidung nicht errechnen: Ein Register kann Lücken sichtbar machen, aber keine technische Fachprüfung oder befugte Betriebsentscheidung ersetzen.